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// Übergewichtige Gedanken.

  • Autorenbild: Michael Schuster
    Michael Schuster
  • vor 21 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit


Ein Morgen hat zunächst mal viele Gesicht. Er hat alle, wenn nicht sogar mehr, würde man es genau nehmen. 

Meiner überwiegt — übergewichtig? — mit Nachrichten, die so und nicht anders, in mich rein stromern, sich da massig Platz und Gehör verschaffen und ein betäubendes Gefühl hinterlassen. 

Sie ziehen an Fäden, die noch gar nicht bereit sind, entfernt zu werden. Wundheilung im Kopf, im Gefühl, am Tresen des Lebens. 

Bald schon atme ich auf, ein, aus. Und wo es einen erzählten Gedanken gibt, da gibt es auch tausend Welten, die sich vor tausend Stäben wünschen, sie wären lieber dahinter geblieben. 

Und weiter, immer weiter geht der Rausch, in den mich dieser Montag hinein wirbelt. Kleckse aus Nostalgie, Neuanfang und Nebenschauplätzen. Das hat Gewicht, das hat Last. Da will man nicht drunter liegen, weil between a rock and a hard place liegt ein zerknautschtes Püppchen namens Gefühlschaos. 

Also fluchtartig raus aus dem einengenden Morgen, Gefühle zu- und dich nicht lähmen lassen und erstmal frühstücken, weil Müsli makes the world go around. 

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