// Fragmente (2008-2019) – Teil Acht.


Vierundzwanzig

Er verlor seine Gedanken am Samstag, suchte sie den kompletten Samstag und trauerte den ganzen Montag. So streifte er gedankenverloren umher und überlegte sich, wo sie denn nur sein könnten. Die Gedanken lachten derweil schabernäckisch vor sich hin, denn sie hatten sich in den entlegenen weißen Flecken seiner Gehirnwindungen versteckt. Fies!

Fünfundzwanzig

Ein mittegroßer Riese fuhr eines Tages auf seinem Einrad umher und befuhr die hiesigen Orte des Landes. Er zog lange Kurven, einige davon sehr kurz, schloss gelegentlich die Augen, streckte die Arme von sich und pfiff alle möglichen Lieder, die ihm in den Sinn kamen. Der Boden unter seinem Rad wurde tief eingedrückt und hinterließ breite Spuren, welche sich jäh mit Wasser füllten. Oftmals verweilte er länger auf einer Stelle und rollte hin und her, sodass sich eine ansehnliche Pfütze unter ihm bildete. Das Wasser kullerte gemächlich hinter dem Riesen her, der weiterpfeifend weiterfuhr.