// Omnia mea mecum porto.


„Ich erlebte, dass die Frucht des Erfolges noch voller ist, wenn ich für jene arbeite und sie mir verdiene. Ein eventuell logischer Gedanke, der dennoch auf dieser Erfahrungsebene nochmal eine andere Wirkung entfaltet.“

Schon länger nun sehnt sich das Papier nach der zarten Berührung der Worte und ihren beschwerenden Druckstellen. Ich war dem Schreiben fremder geworden – unbeabsichtigt, unbemerkt. War in mich gekehrt und ließ mehr noch die Seele als etwas anderes die Feder in mir führen. Beschaute mein Innerstes so sorgsam wie es angemessen schien und so bewusst, wie es mein Unbewusstes zuließ. Sancti Jacobi gab das Ziel vor, mein Streben nach Glückseligkeit den Weg? Dem wahren Grund meines Aufbruchs noch nicht auf die Schliche gekommen, streifte ich los, umarmte den Moment und versuchte alte Gewohnheiten hinter mir zu lassen. Jene, welche ich getrost zu verabschieden beabsichtigt hatte. Nicht ganz so einfach. Im Gefühlsgeflecht schluckten meine Emotionen oft ganz fest, um ja nicht zu sehr aufzufallen zu müssen. Dennoch ertappte ich sie eins ums andere Mal. Ich bin deren Bemerkbarkeit sehr dankbar, da ich sie dadurch erst als jene greifen und verschriftlichen konnte. Sie benennen zu können half mir, mein eigentliches Ziel, die Suche und meinen Beweggrund benennen zu können. Jeder von ihnen schenkte mir damit Kenntlichkeit und ungetrübte Kenntnis derselben. Alle Auslöser machten somit den Camino zum Ziel, Weg und Gegangenem. Er einte und führte alle Stränge zusammen, konzentrierte sie, sodass ich erfuhr, was ich, verborgen im tiefsten Inneren, zu finden erhoffte. Meine Wahrnehmung wurde nun täglich auf die Probe gestellt und somit beidseitig geschärft, wie meine persönliche Klinge der Weisheit. Das Außen und Innen formten ein mehr und mehr aufeinander horchendes Team. In vielen Momente verschmolzen sie zum liebevollen Gleichklang meiner Seele, der Verbindungen schneller erkannte, Emotionen übersetzte und es wagte, aus alten Mustern auszubrechen, da dies unvorhergesehenes Glück bedeuten konnte.

„Lebe die Leidenschaften des Lebens. Nehme die Momente so an, wie sie dir geschenkt werden und lasse dich von diesen leiten und nicht von der Kontrolle. Erkenne zudem jeden Moment als Geschenk an; notfalls suche und schaue genauer hin.“