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Aus dem Blog eines Tunichtguts

08.01.2020

Ein späterer Samstagabend, der um die 22. Stunde seiner Selbst wuselte. Im nahen Verköstigungssaal des Döner-Centers brannte noch Licht, noch mindestens vier Stunden lang. Wie immer schob sich die automatische Glasfront verzögert auf, forcierte mich zum kurzen

Stopp.
Pa...

05.01.2020

Ach was, ach so. Ach sowas.

Weimar, das schreit nach Kultur. Nach Pappeln, Dichtung und Bauhaus. Unschuldiges kleines Städtchen, das der Genieperiode ein Zuhause bieten durfte und sogar einer ganzen Republik zur Konstitution verhalf. Mich durchfährt aufkommende Heiterke...

21.12.2019

Zwanzig

„Wenn Hulk eine Hulkesse schwängert: Hat dann die Hulkesse keine Angst, dass, wenn das kleine Hulkchen wütend wird, sie explodiert?“, stutze ich. „Oder Ist ihre Gebärmutter schon so darauf ausgelegt, dass sie sich mit dehnt, wenn das Hulkchen grün wird? Und: Ist...

18.12.2019

Allerliebste Grüße an die Leser, die bereits nach der Überschrift das gerümpfte Näschen wieder zurück ins Koks stecken. Seid gesegnet, ihr Unlustwandler.

Gestern war also Mittwoch, genauer kann und will ich euch den Tag nicht beschreiben, weil es ein Tag ist und kein Ge...

04.12.2019

Mitternacht also. Es tickt und tackt. Und der Zeiger wandert im Schall des Zimmers immer weiter. Flüchtet vor meinem Blick und spielt sekündlich mit dem rechten und linken Ohr gleichermaßen, abwechselnd. Ganz unaufgeregt tänzelnd. 

Rücke ich dem Zeiger etwas näher und d...

30.11.2019

Eine erneute Revision steht an.

Ein Juhu und lebendige Freudfertigkeit tun sich auf.

Parkfest, 19h55. Mittwoch. August 2018. Es fühlt sich mal wieder nach einem Traktat zu meiner Selbst, im Kontext der Geselligkeit, an. Nach einem, das bereits im Leich der Vorwelt gebade...

27.11.2019

Siebzehn

Ich freue mich immer wieder über ein paar Worte der Aufmunterung. Besonders, wenn der Abend zuvor einem Alkohol-Desaster anheimgefallen ist. Der vor sich hin pfeifende Schlendrian neben mir verpackte es aber dann doch auf seine Art: „Alter, du siehst aus, als h...

24.11.2019

Es schrieb einst Joseph Weigl, ein Schüler Antonio Salieris, über des Tonsetzers Hinscheiden:

Ruh sanft! Vom Staub entblößt,

Wird Dir die Ewigkeit erblühen.

Ruh sanft! In ew’gen Harmonien

Ist nun Dein Geist gelöst.

Er sprach sich aus in zaubervollen Tönen,

Jetzt schwebt er h...

22.11.2019

Samstag. 13h37. Der ICE 707 nach München ist widererwarten brechend, und das nicht mal zurückhaltend, voll bepackt mit schwitzendem Volk, Koffern und dem leidenden Weinen der kleinen Völkler. Kinderwagen werden ächzend verräumt und ich setze mich auf Platz 84. 6er-Abte...

20.11.2019

Die zeitgenössischen Cafés, die individuell zu scheinenden Klamotten und frischen Guanábana-Flocken, Cupuaçu-Merengue oder liebschwänzelnden Anorak-Jeronimos schaden ja eigentlich keinem, deshalb sind solche Energie-Tollereien und Juhe-Zerrisse doch absolut überflüssig...

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