// Fragmente (2008-2018) – Teil Fünf.


Fünfzehn

Es trug sich zu, in einer Welt in der es Furcht, Angst und ja sogar Zorn nicht gab. Eine Welt, frei von zerschlagenen Menschen. Sie wurde von 35 Sternen, Monden und Teebeuteln umkreist. Eine Welt, in der Handtücher, in Form von Kaffeetassen regierten und mich in eine fantastische Utopie der Schönheit entführten. Ich schwamm mit den Delphinen der Lüfte, kämpfte mich durch mit Äpfel behangene Orangenbäume zu einer Schlucht hindurch, in der es zwar hinab ging, aber man im Abgrund, tief unten, ein Bett aus Wolken sah. Ein Meer aus schneeweisen Flocken, die nur dazu einluden sich fallen zu lassen. Ich schloss die Augen und folgte der Melodie des Falls. Beim Öffnen standen fünf Gestalten vor mir, eine erhabener als die Andere. Das Einhorn, mit drei glänzenden Schweifen am Rücken. Die Fee, mit ihren Locken aus Gold und dem Lächeln, erfüllt mit einer nie zuvor wahrgenommenen Harmonie. Der Mönch, dessen Gesicht nicht zu sehen war, jedoch vor unglaublicher Weisheit strahlte. Der Zentaur, eine Figur voller Zauber, Augen aus Glas und Tränen aus Regenbogenstaub. Den Schluss machte die siebenbärtige Medusa, die mich mit engelsgleichem Blick anschaute und mir ihre Hand reichte. Auch ich streckte meine aus, im Begriff einen wahren Funkenregen aus Emotionen, Schicksal und Fantasie zu erfahren...TO BE CONTINUED...

Sechzehn