// Umgerührtes Umhergewirre in Unflätigkeiten.


Prolog:

Einige bis viele, zahlreiche und manche, diese und jene und, herrje, partiell ausgewählte Namen sind bereits im verblühten Spätherbst verloren gegangen. Er hat sie verschlungen - gierig war er allemal - verdaut und damit war das Thema auch gegessen. Diverse, etliche, einzelne und sogar eine Anzahl Namen blieb und grub sich in die Erinnerungen hinein, zoffte sich, aber parierte dann meistens doch auf Zuruf.

Es waren Treffen, Dates, ONS oder Hookups, wie es die verwitterten Noch-ICQ-NutzerInnen sprachlich mögen und sich im Spinchat oder Knuddels mit “hdl” oder “rofl”eien spirulante Kartoffelknödel auftischen. Es gab Treffen (ab nun will ich es, heurekaeins, Sexeleien nennen), die sich so ausgingen, dass ich nach deren Ausgang neue Sexeleien eher nicht mehr einging. Man traf, sah und dann musste man sehen. Wie viel Konversation muss es denn davor sein, wie wenig Verse sind gerade das richtige Maß. Ab wann reißt man sich vom unschuldigen Verhalten los und die, meist spärlich gewählten, Klamotten herunter. Duselig und wuselig wanden sich oft immer dieselben Plattitüden, Erzählungen und biografisch ausgereiften Anekdoten aus mir heraus. Manches abgeändert, aber die Pointe, höchst akribisch geschliffen, zog wo sie ziehen sollte und gab dem Lumpazius in mir oft noch nachträglich Stärkung und der Außenwirkung ein gesundes, schelmisches Glühen - so denke ich, wage zumindest zu denken oder meine gedacht zu haben. Die Szenerien variierten und brachten mannigfaltige Orte, Plätze, Winkel, Stätten und Flecken hervor. Das Design-Hotel in Schöneberg, Parks irgendwo im süßlichen Sommer Berlins, Seen und Ufer, Häuser und Wohnungen, Autos und Tanzflächen, Schiffe und Hauseingänge, Straßen und Getränkeschenken. Phallutiöse Gebärden und rabaukenähnliche Manieren, die mir zuteilwurden. Anfänglich zerfiel ich noch in einer behaglichen Aufregung, ginge es näher der Sexelei entgegen. Vorfreude, Gier, Lust, Wallung. Ich konnte mich freuen, darauf einlassen und mir das Szenario ausmalen. Je weiter die Stunden wanderten und je öfter ich dem Frühling teilgeworden war, reduzierten sich die Aufmerksamkeit und die Vorfreude darauf. Eine Art müde Gleichgültigkeit stellte sich bei einigen die